Aufruf der Berliner Mietergemeinschaft e.V. zum DW-Protest

Vorbemerkung: Es tut sich was unter den Berliner Mietern. Ausgehend von den Modernisierungen in der Kreuzberger Otto-Suhr-Siedlung formiert sich gerade ein berlinweites Bündnis gegen die „Deutsche Wohnen“. Die DW hat als größtes Privatunternehmen auf dem Berliner Wohnungsmarkt mit über 100.000 Wohneinheiten eine gewaltige Marktmacht und auch schonmal gegen das Preissteigerungsinstrument Mietspiegel geklagt. Es gibt viele Gründe gegen die Deutsche Wohnen zu protestieren.

Freitag, 2. Juni11 Uhr
Mecklenburgische Str. 57, Charlottenburg (Verwaltung der Deutsche Wohnen)

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Aufruf von einigen Bezirksgruppen der „Berliner Mietergemeinschaft e.V.„.

Steigende Mieten – steigende Renditen
Wir sagen: Es reicht!!!

Die Wirtschaftspresse schwärmt und die Aktienhalter reiben sich die Hände, denn „die Hoffnung auf steigende Mieten in Berlin hat den Aktien der Deutsche Wohnen Rückenwind verliehen“. Der Wert der DW-Aktie hat den höchsten Stand seit September 2016 erreicht.

Doch damit nicht genug, laut einer Studie der Investmentbank Morgan Stanley dürfte sich das Mietwachstum nach der Veröffentlichung des Mietspiegels am 19. Mai noch beschleunigen und zu einem Kurstreiber werden.

Sorgen wir dafür, dass die DW-Aktie in den Keller rauscht!

Kommt zur Kundgebung
Freitag, 2. Juni – 11 Uhr
Mecklenburgische Str. 57, Charlottenburg (Verwaltung der Deutsche Wohnen)

Bezirksgruppen der Berliner MieterGemeinschaft aus F’hain, Xberg, Lichtenberg, Neukölln, T‘hof, Wedding

Deutsche Wohnen treibt Mieten in die Höhe

Mit ihren über 110.000 Wohnungen in Berlin, ist die Deutsche Wohnen zu einem Machtfaktor auf dem hiesigen Wohnungsmarkt geworden. Der Konzern erhöhte die Mieten in zwei Jahren von durchschnittlich 5,71 auf 6,10 Euro/qm, da kommt keine Lohn-, Arbeitslosengeld- oder Rentenerhöhung mit. Noch deutlicher sind die Mietsteigerungen bei Neuvermietungen, die liegen inzwischen bei 7,60 Euro/qm. Altmieter/innen los zu werden, lohnt sich also. Insbesondere durch umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen werden „Wertpotenziale“ gehoben, wie es im Geschäftsbericht heißt. Diese „gehobenen Wertpotenziale“ kommen die Mieter/innen teuer zu stehen oder führen mitunter zum Wohnungsverlust. Für die energetische Modernisierung von 30.000 Wohnungen hat die Deutsche Wohnen bis 2021 Investitionen von 1 Mrd. Euro überwiegend in Berlin eingeplant – dabei ist der ökologische Nutzen zweifelhaft, der ökonomische Nutzen für Aktienhalter offensichtlich, die sozialen Folgen fatal.
Wenn der Geschäftsbericht der Deutsche Wohnen für 2016 erklärt, dass „nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten, … zentrale Aufgabe der Deutsche Wohnen“ sei, dann ist das angesichts der Nöte vieler Mieter/innen der blanke Hohn.

Verehrtes Management der Deutsche Wohnen: Wenn Sie Ihren Verlautbarungen bezüglich bezahlbarer Wohnungen und „attraktiver Arbeitgeber“ ernsthaft Taten folgen lassen wollten,

  • dann sanieren Sie, wo es dringend nötig ist und ihre Mieter/innen das einfordern!
  • dann modernisieren Sie, wenn es sinnvoll ist, aber ohne Umlage der Kosten auf die Mieten!
  • und dann behindern Sie nicht die Wahl von Betriebsräten und gewährleisten Sie eine gewerkschaftliche Vertretung in ihrem Aufsichtsrat!

Bezirksgruppen der Berliner MieterGemeinschaft, Mai 2017 – Kontakt: bezirksgruppen@bmgev.de

TERMIN: Protestkundgebung vor Deutsche Wohnen AG

Wir dokumentieren den Aufruf des „Bündnis der Deutsche Wohnen MieterInnen Berlin„.

Das Wohnen zu bezahlbaren Preisen in Berlin ist bedroht!
2004 hat der damalige SPD-PDS-Senat ganze Siedlungen, die bis dahin zum sozialen Wohnungsbau gehörten, privatisiert. Diese fatale Fehlentscheidung führte dazu, dass seitdem börsennotierte Konzerne wie die Deutsche Wohnen AG diese Gebäude im großen Stil aufkaufen konnten und es immer noch tun!
Die DW AG ist der größte private Wohnungseigentümer in Berlin und besitzt derzeit fast 110.000 Wohnungen. Ihre Renditestrategie ist eine aggressive Mietsteigerungspolitik. Modernisierungsmaßnahmen werden vorgenommen, die nicht die Wohnqualität für uns MieterInnen erhöhen sollen, sondern lediglich der Profitmaximierung dienen. Die Bestandspflege und längst fällige Instandhaltungsmaßnahmen der Gebäudekomplexe werden vernachlässigt. Es wird aber energetisch modernisiert- denn diese Kosten können ja auf die Miete umgelegt werden! Hochgiftige und leicht entzündliche Baustoffe sollen auf die Fassaden aufgebracht werden, die auf den somit hermetisch abgeschirmten Gebäuden allenfalls Schimmelbildung hervorrufen, aber nicht zu der versprochenen Einsparung an Energiekosten führen.
Die DW ignoriert zudem den Mietspiegel und stellt überhöhte Betriebskosten in Rechnung. Die Verdrängung von uns BestandsmieterInnen gehört zur Geschäftsstrategie. Doch wo sollen wir MieterInnen noch hinziehen? Denn die Profitmaximierungsstrategie der DW ist nur ein Beispiel für die Auswirkungen der mietenpolitischen Entwicklung in Berlin, wo systematisch preisgünstigere Alternativen zerstört werden.
Doch längst schauen wir MieterInnen diesem Treiben nicht mehr untätig zu! Wir lassen uns nicht verdrängen! Deswegen haben wir in zahlreichen Stadtteilen Berlins Bündnisse gegründet, um uns gemeinsam gegen die Machenschaften der DW AG zu wehren.

Wir fordern von der Politik:

  • Die Abschaffung des Gesetzes zur Energetischen Modernisierung,
  • eine wirksame Mietpreisbremse,
  • den Übergang der Bestände der DW und anderer Immobilienunternehmen in die öffentliche Hand unter Mitbestimmung durch die MieterInnenschaft,
  • einen wirksamen Milleuschutz in ganz Berlin und für alle MieterInnen

Am 02. Juni will die Aktionärsversammlung der DW AG in Frankfurt am Main ihre Geschäftspraktiken verfeinern und sich an ihrem Wachstum erfreuen. Dem werden wir hier in Berlin mit lautstarkem Protest begegnen!
Daher versammeln wir MieterInnen uns ebenfalls am 02. Juni um 11.00 Uhr vor dem Verwaltungsgebäude der DW AG zu einer Kundgebung, um ein Zeichen zu setzen und auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen. Gemeinsame Anreise etc. (wird vorbereitet bzw. diskutiert). Kommt mit Plakaten, Transparenten, Nudelsalaten und Getränken! Kommt mit FreundInnen und NachbarInnen! Wir MieterInnen sind Berlin!

Datum/Zeit
02.06.2017
ab 11:00

Veranstaltungsort
Verwaltungsgebäude der DW AG

„Zeit für Widerstand!“ – Das Festival der Jugend 2017

Das Festival der Jugend findet vom 2. bis zum 5. Juni 2017 wieder mitten in Köln, im wunderschönen Jugendpark am Rheinufer statt. Zu einem der größten linken politischen Jugendfestivals Deutschlands werden nicht nur wieder sehr nice Künstlerinnen und Künstler kommen und für Musik sorgen. Ob Antifa oder Antimilitarismus, Gewerkschaftsarbeit oder Kämpfe in der Schule, Rassismus oder Sexismus in dieser Gesellschaft – in zahlreichen unterschiedlichen Workshops und Vorträgen wird die SDAJ, die Festivalunterstützer und Besucher sich austauschen, diskutieren und voneinander lernen. Zum Auspowern gibt’s außerdem alles von Streetart über Fußball bis zum sagenumwobenen Hamburger Fünfkampf. Alles von Jugendlichen selbst organisiert, alles mit sehr viel Liebe gemacht. Doch worum geht es eigentlich, wenn sich hunderte Jugendliche am Ufer des Rheins versammeln um gemeinsam zu feiern, zu lernen und zu diskutieren?

„Zeit für Widerstand!“ lautet das Motto des Festivals.
   … Wir leben in einer Zeit, in der es in Deutschland mehr Reichtum gibt, als jemals zuvor und zugleich in einer Zeit, in der dieser Reichtum ungleicher verteilt ist denn je.
   … Wir leben in einer Zeit, in der rechte Parteien immer mehr Zulauf erhalten, und in einer Zeit, in der durch Befristung, Praktika und Leiharbeit„prekär“ das neue „normal“ ist. Immer mehr Menschen lassen sich deshalb auf Argumentationen ein, dass Geflüchtete und MigrantInnen schuld seien an ihrer eigenen miesen Lage.
   … Wir leben in einer Zeit, in der die Bundeswehr wieder in zahlreiche Kriege einbezogen ist und in einer Zeit, in der immer mehr Geld für Rüstung und Krieg ausgegeben wird, während unsere Schulen vergammeln, es nicht genug Ausbildungsplätze gibt und unsere Unis aus allen Nähten platzen.
   … Wir leben in einer Zeit, in der der Leistungsdruck in der Schule, im Betrieb und in der Uni immer weiter steigt und wir nicht fürs Leben, sondern für den Arbeitsmarkt lernen.
So geht es nicht weiter!
Es ist Zeit für Widerstand, es ist Zeit, dass wir uns wehren!

Wir wollen uns mit euch über eure Erfahrungen zu all diesen Themen austauschen, diskutieren wie wir aktiv werden können und uns gemeinsam auf Aktionen in Schule, Uni, Betrieb und auf der Straße vorbereiten.

Doch gleichzeitig ist das Festival der Jugend auch ein Ort zum Feiern. Da können wir auch mal die vielen Aktionen, die wir gemacht und die Kämpfe, die wir geführt haben, feiern. Feiert mit uns und kommt aufs Festival der Jugend! Übernachtung und Verpflegung halten wir so günstig wie möglich – einfach mal vorbeikommen bleibt wie immer kostenlos!

Infos zur Anreise erhaltet ihr bei der SDAJ Berlin.

Wer nicht feiert hat verloren – Befreiungsfest auf dem Spreewald

Wie seit einigen Jahren führte die DKP-Gruppe Friedrichshain-Kreuzberg, eine mittlerweile zur Tradition gewordene, am „Tag der Befreiung“ vom Hitlerfaschismus dem 8. Mai, gemeinsam mit der Jugendorganisation SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend) auf dem Spreewaldplatz in Kreuzberg eine Befreiungsfeier durch.

Der Ort im ehemaligen Westberlin – einem damals wie heute Arbeiterbezirk – wurde dabei bewußt gewählt. Wir wollten die Tradition – in der DDR staatlicher Feiertag, welchen es in Westberlin und der BRD nie gab, sondern Ansätze dazu staatlicherseits oft Behinderungen unterlagen – in unserem Wirkungsbereich auch in den Westen tragen. Dieser Versuch war ein Erfolg. Auch wenn in diesem Jahr, in Anbetracht des schlechten Wetters und der Kälte, viele Besucher nur kurz dort verweilten. Bei Grillwurst, -fleisch, Salaten und Maibowle (Glühwein wäre besser gewesen) feierten viele Gäste diesen Tag, tauschten Informationen zum antifaschistischen Kampf aus und bestärkten sich in ihrem Engagement. In Reden von der Bühne wurde Stellung bezogen zu aktuellen politischen Aufgaben, friedenspolitischen Aktivitäten u.a. Auch wurden Grußadressen verlesen u.a. von unserer Bruderorganisation aus dem Donbass. Doch die Befreiungsfeier dient nicht nur allein dem Gedenken an die heldenhaften Opfer der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg, sondern ist immer auch auf die aktuellen Klassenkämpfe orientiert. Dazu gehört auch die Vorbereitung des 100–Jahrestages der Oktoberrevolution. Sie bot uns die Möglichkeit über unseren Kreis von Genossen auch viele Interessierte mit unseren Anliegen bekannt zu machen und neue Sympathisanten zu gewinnen. Ein erfolgreiches Fest, welches zum Abschluss mit dem gemeinsamen Singen von Arbeiterliedern und zum Abschluss der Internationale endete.

 

Unsere Befreiungsfeier hat Grußwörter aus dem Donbass erhalten:

 (Sonderbeilage des Berliner Anstoßes „Antifaschismus im Donbass“ – Mai 2017)

 

Ein paar Eindrücke

Eröffnungsrede

TERMIN: 8. MAI 1945 – BEFREIUNG VOM DEUTSCHEN FASCHISMUS

8. MAI 1945 – BEFREIUNG VOM DEUTSCHEN FASCHISMUS

Auch dieses Jahr feiert die DKP Friedrichshain-Kreuzberg wieder mit Euch den Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus!

Bei revolutionärer Musik, Redebeiträgen und inhaltlichem Programm stoßen wir an auf die heldenmütigen Opfer der Roten Armee.

Zum Ausklang singen wir gemeinsam antifaschistische und revolutionäre Lieder.

Kommt vorbei! Montag, 8. Mai – ab 18 Uhr auf dem Spreewaldplatz in Berlin-Kreuzberg (U-Bahn Görlitzer Bahnhof)

Datum/Zeit
08.05.2017
ab 18:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Spreewaldplatz

TERMIN: Frauentagsveranstaltung der DKP Berlin

Die DKP Berlin lädt zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, Genossinnen und Genossen, Sympathisantinnen und Sympathisanten und interessierte Menschen ein.
 
am 8. März 2017
um 19:30 Uhr
im Haus des ND, Franz-Mehring-Platz 1, Münzenbergsaal
 
Anläßlich des 70. Jahrestages des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands –  DFD –  blicken wir zurück auf seine Geschichte und Erfahrungen.
Aus der gegenwärtigen Situation der Lage der Frauen, ihrer ganz differenzierten Lebenserfahrungen, wollen wir den Bick auf zukünftige Aufgaben unseres Kampfes richten!!!Es wird mehrere kurze Beiträge und Erfahrungsberichte geben:
Zur Geschichte des DFD in der DDR, der BRD und Westberlin, zum Frieden, zur Bildung, zur Gesundheitspolitik, zu Situation der Frauen in der Gegenwart.
Kulturelle Beiträge einzelner Genossen werden uns durch den Abend begleiten.
Musikalisch wird uns der Genosse und Künstler Klaus Linder erfreuen. Wir können kämpferische Lieder singen, Texten zuhören und miteinander ins Gespräch kommen.
Es wird rote Nelken, Sekt zum Anstoßen, Getränke und andere kulinarische Dinge und auch Zeit miteinander geben.

Es lebe der Internationale Frauentag! Hoch die Internationale Solidarität! Gegen Faschismus und Krieg – für ein Leben in Frieden und Sicherheit!

Datum/Zeit
08.03.2017
ab 19:30

Veranstaltungsort
Neues Deutschland - Münzenbergsaal

Unterstützt das Festival der Jugend

Das Festival der Jugend findet vom 2. bis zum 5. Juni 2017 unter dem Motto „Zeit für Widerstand“ mitten in Köln statt. Alles ist von Jugendlichen ehrenamtlich selbst organisiert und der Eintritt für die Konzerte ist wie immer kostenlos. Nur die Zelt-Gäste zahlen einen kleinen Beitrag für ihr Ticket. Doch das bedeutet auch, dass die SDAJ – um eine ordentliche Gegenkultur auf die Bühne bringen zu können – Geld braucht um den KünstlerInnen angemessene Gagen zahlen zu können.

zur Crowdfundingkampagen (bis 22.02.2017)

mehr Informationen über das Festival

Roter Stammtisch: Wie weiter? – antiimperialistische Orientierungen nach Trumps Einzug ins Weiße Haus

Liebe Stammtischfreunde des Roten Stammtisches der DKP Friedrichshain-Kreuzberg,

nicht erst, seit seiner offiziellen Amtsübernahme ist Donald Trump in aller Munde. Viel wird dabei über seine innenpolitische Agenda gesprochen.

– Was ist jedoch außenpolitisch von Trump, seinem Kabinett und seinen stützenden Kreisen des Kapitals zu erwarten?
– Welche Reaktionen und Tendenzen waren in den Spitzen von Deutschland und der EU erkennbar?
– In welchem Verhältnis steht dazu die Obama-Administration?
– Wo verorten wir unter dieser neuen Konstellation unseren friedenspolitischen Kampf?

Zu diesen und ähnlichen Analysefrage haben wir uns Gedanken gemacht und wollen diese mit euch diskutieren.

Wann? 02.02.2017 – 19:30 Uhr

Wo? Hinterzimmer der Bar 11
(Wiener Str. 21 – gegenüber des Spreewaldplatzes
Nähe U-Bhf. Görlitzer Bahnhof)

Wir hoffen auf eine breite und interessante Diskussion und Weiterverbreitung des Terminhinweises.

DKP Friedirichshain-Kreuzberg

Datum/Zeit
02.02.2017
ab 19:30

Veranstaltungsort
Bar 11

TERMIN: Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende 2017

Aller guten Dinge sind 3: Frieden – Arbeit – Solidarität!
Am zweiten Januarwochenende 2017 werden wieder tausende Menschen in Berlin zusammenkommen, um Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, den beiden Gründern der Kommunistischen Partei Deutschlands, zu gedenken. Zusammen mit dem russischen Kommunisten W.I. Lenin und anderen waren sie es, die angesichts der Barbarei des Ersten Weltkriegs das tiefe Bedürfnis unter den Völkern nach Frieden zum Ausdruck brachten – und die Einsicht, sich dafür zu organisieren – gegen eine Minderheit von Reichen, die ein Interesse an diesem Krieg hatte. Es war die russische Oktoberrevolution vor 100 Jahren, die die Tür öffnete für eine Zukunft ohne Kriege, Ausbeutung und Unterdrückung.

Wir erleben heute wieder eine Zeit, in der eine Minderheit in unserem Land immer deutlicher in einen unversöhnlichen Widerspruch gerät zur Bevölkerungsmehrheit – den Werktätigen, Erwerbslosen und alleinerziehenden Frauen, der Jugend und den Rentnern.
Diese Minderheit sind eine handvoll Milliardäre – in Deutschland ca. 130 –, die als Großaktionäre oder Mehrheitseigner von Konzernen und Banken daran verdienen …

  • … wenn 15,5 % der Gesamtbevölkerung und fast jedes fünfte Kind in Armut leben.
  • … wenn gegen eine gesellschaftliche Mehrheit in Deutschland und der EU Ausbeutungspakte wie CETA und TTIP abgeschlossen werden.
  • … wenn der Verteidigungshaushalt entsprechend der NATO-Vorgaben von derzeit 34 Mrd. € auf 60 Mrd. € erhöht wird, wie es jüngst Kriegsministerin Ursula von der Leyen angesichts der Wahl von Donald Trump einforderte.

Es sind diese handvoll Milliardäre, die durch ihre wirtschaftliche Kraft die gesamte Gesellschaft in eine Sackgasse führen. Diese Superreichen sind die Verursacher und Nutznießer von Flucht, Kriegen und Armut – und um sich herum haben sie einen Schutzwall errichtet aus Gesetzen, Ideologien, Presse, Politikern, Geheimdiensten und notfalls auch Polizisten.
Alle noch bestehenden sozialen und demokratischen Rechte werden ihrem Interesse nach Profitmaximierung untergeordnet – auch das Recht auf Frieden, das heute angesicht der NATO-Aggression durch einen Krieg im Weltmaßstab bedroht ist.
Das alles kann aber über eines nicht hinwegtäuschen: Den 130 Milliardären stehen Millionen Menschen in diesem Land gegenüber. Und wir Kommunisten meinen: Wenn diese große Mehrheit der Bevölkerung sich zusammenschließt und mit einer Sprache spricht, kommen die Milliardäre und ihre Politiker nicht durch. Ihren Verarmung-, Ausbeutungs- und Kriegsprogrammen setzen die Kommunistinnen und Kommunisten die Verteidigung des Rechts auf Arbeit und Frieden entgegen.

Kämpfen wir gemeinsam:
1. Für das Recht auf Frieden!
Die Aufrüstungspläne von Merkel und von der Leyen für die Bundeswehr, ihr völkerrechtswidriger Einsatz u.a. in Syrien oder Afghanistan, die Stationierung von deutschen Soldaten in Litauen, die Modernisierung von US-Atomwaffen auf deutschem Boden – alle Zeichen stehen auf Krieg! Die DKP setzt dem die Forderung entgegen: Frieden mit Russland – raus aus der NATO! Runter mit der Rüstung, rauf mit den Ausgaben für Bildung & Soziales! Stopp aller deutschen Kriegseinsätze!

2. Für das Recht auf Arbeit!
Die millionenfache Arbeitsplatzvernichtung zur Profitmaximierung ist die Ursache für eine Verelendung breiter Bevölkerungsteile. Arbeitsplatzvernichtung bedeutet nicht nur Erwerbslosigkeit und ALG-II-Terror – es heißt Altersarmut, günstigere Bedingungen für Kapitalisten, Löhne zu drücken und Billig-Jobs auszuweiten; heißt Ausbildungsplatzmangel, heißt fehlende Integration von Migranten, heißt eine Verrohung des gesamten Zusamenlebens in dieser Gesellschaft. Die DKP setzt dagegen die zentralen Forderungen: Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich! Schaffung von Arbeitsplätzen im Öffentlichen Dienst – die Reichen sollen zahlen! Und die DKP setzt auf kämpferische DGB-Gewerkschaften zur Durchsetzung dieser Forderungen.

3. Für Solidarität!
Das gemeinsame Kämpfen für gemeinsame Interessen unhängig von Weltanschauung, Herkunft und Geschlecht – kurzum: die Solidarität – ist das, wovor die Reichen am meisten Angst haben. Umso erfolgreicher ihre Spaltungsversuche verhindert werden können, um so besser können ihre Angriffe abgewehrt werden.Dafür gilt es im Januar in Berlin auf die Straße zu gehen.

LLL-Wochenende 2017: gedenken – diskutieren – demonstrieren!
Das Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Wochenende ist mehr als eine Gedenkveranstaltung: Es ist der Startschuss 2017, um auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz und im Café K der DKP mit Gleichgesinnten zu diskutieren, die DKP bei ihrem Jahresauftakt zu erleben und am Sonntag gemeinsam zu demonstrieren.

Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge Welt
Sa, 14.01.2017 10.00 – 22.00 Uhr, Mercure Hotel MOA, Stephanstraße 41, U-Bahnstation Birkenstraße (U9), Berlin-Moabit
Mehr Infos: rosa-luxemburg-konferenz.de

Luxemburg-Liebknecht-Demo
So, 15. Januar 2017, 10.00 Uhr, Frankfurter Tor
Mehr Infos: ll-demo.de

Willkommen im Café K

cafe-k

DKP & UZ laden im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Konferenz ins Café K:

  • Salate, Schrippen & Schmalz­stullen
  • Kaffee & Kuchen
  • Bier, Wein, Sekt & Selters
  • Wieder­sehen & Klönen
  • 11.00 – 13.330 Uhr: SDAJ-Workshops u.a. „SchülerInnen gegen den Krieg“
  • 14.00 Uhr: „Den Rechtsruck stoppen!“, Jugend­podium der SDAJ
  • 17.00 Uhr: Widerstand wählen!
    Warum die Kommunstinnen und Kommunisten bei der Bundestagswahlen 2017 auf dem Wahlzettel stehen müssen. Diskussionsrunde mit DKP-Wahlkämpferinnen und -kämpfern
  • 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr): LLL-Treffen der DKP
    Mit Redebeiträgen von Patrik Köbele (Vorsitzender der DKP), Robert Griffiths (Communist Party of Britain), weiteren internationalen Gästen und der SDAJ sowie Arbeiterliedern mit Achim Bigus

PDF-Download Flyer LLL-Wochenende 2017

Datum/Zeit
14.01.2017 - 15.01.2017
ab Ganztägig