Solidarität mit den Charité – Beschäftigten

Seit dem 2. Mai 2011 streiken die Beschäftigten des Berliner Universitätsklinikum Charité. Gestreikt wird für 300 Euro mehr für alle KollegInnen, für mehr Personal, verbesserte Arbeitsbedingungen und eine höhere Vergütung. „Die Forderungen sind mehr als berechtigt, meint Rainer Perschewski, Landesvorsitzender der DKP Berlin, „schon jetzt bilden die Beschäftigten in der Lohnskala mit mindestens 14 % unter den anderen Krankenhäusern das Schlusslicht! Das ist ein Skandal!“ Verantwortlich für diesen Skandal ist der Berliner Senat. Die Tarifpolitik des Senates steht unter der Überschrift der Haushaltssanierung. Inzwischen ist es in Berlin ein Problem Fachkräfte für den Öffentlichen Dienst zu erhalten, da rundherum höhere Löhne gezahlt werden. Selbst im Klinikum Vivantes wird entsprechend mehr Gehalt bezahlt. Zudem wurde durch die Vorgabe des Senates für einen ausgeglichenen Haushalt an der Charité der Kostendruck massiv erhöht. „Es kann nicht angehen, dass Gesundheit unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet wird,“ führt Rainer Perschewski weiter aus, „das hat schlechtere Gesundheitsversorgung zur Folge.“ Der Streik an der Berliner Charité geht daher alle BerlinerInnen an. Die DKP Berlin hat sich daher solidarisch mit dem Streik erklärt und fordert dazu auf Solidaritätserklärungen und Aktionen zu starten.

Erklärungen bitte an: carsten.becker@verdi-berlin.de und bettina.weitermann@verdi-berlin.de

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