Nehmen wir uns die Stadt zurück!

Eine Veranstaltung von: ALB, Avanti, Spreepirat_innen, DKP, solid
21.06., 19h, Festsaal Kreuzberg (Skalitzer Str. 134)

Unsere Stadt verändert sich. Berlin wird zusehends zu einer europäischen
Metropole, in deren Innenstadt immer weniger Menschen mit geringen
Einkommen leben können. Steigende Mieten und die Privatisierung
öffentlicher Güter wie Wasser, Energie und öffentlicher Verkehr erhöhen
die Lebenskosten massiv. Rassistische und sozialdarwinistische Hetze à
la Sarrazin setzen noch eins drauf: So seien Hartz4-Empfänger_innen
angeblich faul und bemühten sich nicht genug. Muslim_innen gelten
entweder als Terrorist_innen, welche „deutsche Werte“ gefährden – oder
hätten zumindest keine produktive Funktion außer für den Obst- und
Gemüsehandel.

Es gibt bereits Kämpfe gegen all diese Tendenzen der
Stadtumstrukturierung. Auf dieser Veranstaltung wollen wir sie zusammen
bringen und laden alle, die für ein Berlin ohne Ausgrenzung und
Konkurrenz kämpfen, in den Festsaal Kreuzberg ein. Hier werden wir die
Themen Mieten, S-Bahn, kommunale Finanzen und Rechtspopulismus
diskutieren und überlegen, wie wir unsere Kämpfe vereinen können. Nach
Podiumsbeiträgen von Aktivist_innen aus diesen Bereichen wird es im
World-Café für alle die Möglichkeit geben, Erfahrungen, Probleme und
Perspektiven auszutauschen und sich zu vernetzen. Gemeinsam sind wir
stark – nehmen wir uns die Stadt!

Referent_innen:
Steigende Mieten: Florian Schuster, Spreepirat_innen
S-Bahn: Rouzbeh Taheri, S-Bahn-Tisch
Rechtspopulismus: Christian Joeres, Avanti
Kommunale Finanzen: Christina Kaindl, GSK (angefragt)