CFM-Streik für Tarifvertrag und Solidarität

Roter Stammtisch der DKP Friedrichshain-Kreuzberg


Donnerstag, 05.01.2012 – Beginn: 19:30 Uhr – Café Commune, Reichenberger Str. 157 in Kreuzberg, U1 + U8 Kottbusser Tor

Nach mehreren Monaten endete Anfang Dezember der Streik der Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM). Das Ziel eines Tarifvertrags für alle Berufsgruppen wurde nicht erreicht, aber es wurden ein Mindestlohn von 8,50 Euro ab Mai 2012 (was teilweise eine Anhebung bis etwa 2,- Euro bedeutet) und eine Einmalzahlung von 300,- Euro erkämpft. Continue reading

Demo gegen Polizeigewalt, Nazis und Faschisten „Break the Silence!“


Samstag, 17.Dezember 2011, 13.00 Uhr, Hermannplatz (Neukölln)

Initiative In Gedenken an Oury Jalloh e.V.

Seit Anfang November ist bekannt, dass Nazis seit 1998 mindestens 10
Menschen in der BRD ermordet haben. Die Ermordeten bzw. ihre Eltern
waren aus Griechenland oder der Türkei zugewandert.

Die Verfassungsämter und Polizei hatten angeblich nichts von diesem
Nazi-Netzwerk gewusst, obwohl 1998 in von der Zelle angemieteten Räumen
Rohrbomben, Sprengstoff und Waffen gefunden wurden. Continue reading

Veranstaltung: Sachsen dreht frei


Dienstag | 13.12.2011 | 19 Uhr | Festsaal Kreuzberg

»In Sachsen geschehen Dinge, die könnte sich George Orwell nicht einmal vorstellen.«, so der Historiker W. Wippermann über die sächsischen Verhältnisse 2011. Im Kontext der Aktionen gegen den Naziaufmarsch im Dresden werden aktuell rund 500 Verfahren gegen Antifas geführt. Die Vorwürfe reichen von »Versammlungssprengung« bis zur »Bildung einer kriminellen Vereinigung« (§129). Unter dem Motto: »SACHSEN DREHT FREIstaat« organisiert der Berliner Koordinationskreis vom Bündnis Dresden Nazifrei gemeinsam mit der ALB eine Veranstaltung zur Repression, den Sächsischen Verhältnissen und Dresden Nazifrei 2012
Auf dem Podium: Sven Richwin (Anwalt), »Sachsens Demokratie«, Caren Lay (DIE LINKE) und die Interventionistische Linke

Soliparty gegen Repression:
Samstag | 17.12. | 22 Uhr | Braunschweiger Str. 54 (Neukölln)
mit DJ Shurug und Shurug, DJane Molly Girrrl & DJ Ⓐnachronism

9.Dezember: ARAB-Tresen: „Ciao, Väterchen Franz“


ARAB-Tresen in Erinnerung an Franz-Josef-Degenhardt (1931 – 2011)
Zielona Gora Grünbergerstr. 73, 10245 Berlin (U-Bhf. Samariterstrasse)

Am 14.November 2011 verstarb der linke Liedermacher und Kommunist Franz-Josef Degenhardt. Er prägte mit seinen Liedern und Büchern ganze Generationen linker und linksradikaler Aktivist_innen. Wir wollen diesem ARAB-Tresen nutzen um an „Karratsch“ zu Erinnern und sein Werk zu würdigen. Zusammen wollen wir viele seiner Lieder hören, Ausschnitte aus Fernsehdoku´s und Interviews zeigen und in einigen seiner Bücher lesen.

AUFRUF ZUR DEMO: Bündnis gegen Rassismus

• Termin: Samstag, den 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)
• Auftakt: 11 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz – Marx-Engels Forum
• Ende: 13:30 Uhr, Platz des 18. März

Jetzt auf die Straße gehen!

>> Migrationsrat Berlin & Brandenburg

Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat wurden zwischen 2000 und 2006 von Neofaschisten kaltblütig ermordet.

Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!

Die Tatsache, dass hinter den Morden die „rechtsextremistische“ Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) stand, wird von Politiker_innen dazu genutzt, das Problem des Rassismus einmal mehr auf extremrechte Randgruppen zu verweisen.

Eine mörderische Verflechtung aus Neonazis und Sicherheitsorgane konnte ungestört ihr Unheil treiben, ohne dass es nach rechtsextremen und rassistischen Hintergründen ermittelt wurde.
Um Rassismus als Alltagsphänomen zu erkennen, muss sich mit den Strukturen auseinandergesetzt werden, die dieses ermöglichen und still schweigend auf Kosten von Anderen ausgelebt werden. Continue reading

Sie reden von Frieden und führen Krieg! Gemeinsam gegen die Afghanistan-Kriegs-Konferenz in Bonn

Aufruf des Berliner Bündnis gegen die Afghanistan-Kriegskonferenz

Am 5. Dezember 2011 wird in Bonn die Konferenz „Petersberg II“ der Nato-Staaten und anderer Länder stattfinden, bei dem über die Zukunft Afghanistans beraten werden soll. Es sind die gleichen Staaten, die in Afghanistan Krieg führen und vor zehn Jahren bei der Konferenz „Petersberg I“ Karsai und seine korrupte Regierung an die Macht gebracht haben. Afghanistan hat keine Zukunft, solange es von der Nato besetzt gehalten wird. Der Krieg hat mit Bombenangriffen, Massakern, Razzien, Folter und Erschießungen bereits endloses Leid für die afghanische Bevölkerung gebracht und zu einer Verschlechterung der humanitären und sozialen Lage geführt. Auch wenn die kriegführenden westlichen Staaten von Truppenabzug sprechen, werden sie in Afghanistan keine selbstbestimmte Entwicklung zulassen. Die Afghanisierung des Krieges, die sogenannte Übertragung der Verantwortung auf afghanische Sicherheitskräfte, meint vor allem eine stärkere Verlagerung der Risiken und Opfer auf die afghanische Bevölkerung. Die kriegführenden Staaten werden sich aus der Region nicht zurückziehen, sondern suchen nach Herrschaftsformen, mit denen sie ihre Interessen effektiver und risikoloser umsetzen können. Continue reading