Buchvorstellung „Demokratie und Folter: Das Beispiel Spanien“ und Diskussion mit dem baskischen Author Xabier Makazaga

19.02. Veranstaltung Café Commune, Reichenberger Str. 157, Nähe Kottbusser Tor | Uhrzeit: 18.00 Uhr

Über die Folterpraxis des spanischen Staates und aktuelle politische Situation des Baskenlands. Xabier war selbst für 10 Jahre im Gefängnis, weil er Anfang der 80er Jahre aktiv war in der linken baskischen Bewegung.

Xabier musste damals in den französischen Teil des Baskenlands fliehen, wo er 20 Jahre verbrachte. 10 Jahre davon war er im Gefängnis, doch Xabier hatte “Glück”, wie er sagt, weil er bis zur Entlassung nicht, wie so viele andere, gefoltert wurde. Weil die spanische Sonderpolizei Guardia Civil ihn aber in seinem Dorf bedrohte, hatte er sich vor einigen Jahren entschieden nach Brüssel/Belgien zu gehen, wo er sich seitdem auch gegen Folter in Spanien engagiert, um eines Tages wieder zurückkehren zu können.

Das Buch “Demokratie und Folter” ist in deutscher Übersetzung von Harry Stürmer im August 2011 im Verlag Assoziation A erschienen.

20.02.2012 ¦ Veranstaltung zu Angela Davis, Soledad Brothers und Langzeitgefangene in den USA

Revue – 70er Jahre:
Karl Mauleon (Initiative “Presente”) – Zur Befreiungsaktion beim Soledad Brothers Prozess
Klaus Steiniger (DKP), interviewt von Claudia Wangerin (junge Welt) – Klaus war damals als Journalist in den USA beim Angela Davis Prozess.

Aktuelle Situation:
Litzie Fanong (Free Mumia (Hörbuch-)Gruppe Berlin) – Situation und Kampf der politischen Langzeitgefangenen in den USA – Freiheit für Mumia Abu-Jamal!
Frida (Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen) – Freiheit für Leonard Peltier (American Indian Movement) und Ruchell Magee (Freedom Fighter, Knast-Aktivist und am längsten als politischer Gefangener in den USA im Knast)

Mit Volxküche Cajun créole ab 20 Uhr, Veranstaltung mit Filmclips ab 20.30 Uhr
Danach Solitresen und Old School and Black Polit Mucke Continue reading

NPD Landesparteitag in Berlin 04.02.2012

Ort des Landesparteitags endgültig geklärt

Nachdem es gestern so aussah, als würde die Berliner NPD mit ihrem Landesparteitag auf die NPD-Zentrale ausweichen, gilt nun als sicher, dass eine Reinickendorfer Kneipe der Ort des Treffens wird. Es werden trotzdem Kundgebungen an beiden Orten aufrecht erhalten.

Achtet auf weitere Ankündigungen, hier und auf >> Nazis auf die Pelle rücken

Es scheint jetzt sicher, dass die NPD ihren Landesparteitag ab 12:00 in der Reinickendorfer Kneipe „Villa Dalmacija – Kroatische und Internationale Küche“ (030 – 49876674) macht. Diese befindet sich in der Residenzstraße 142 und hat auf telefonische Nachfrage mitgeteilt, dass es ihr egal sei, ob sie rechte oder linke Gäste hätte.
Nun ist es an uns, dem Wirt klarzumachen, dass die Teilnehmer_innen eines NPD-Parteitags nicht einfach nur Kunden sind, sondern eine Gefährdung für Menschen, die eine andere politische Meinung vertreten bzw. anderer Herkunft sind.

Wir werden keinen NPD-Landesparteitag in Berlin dulden – egal ob er nun in Reinickendorf oder in Köpenick stattfindet. Deshalb: kommt um 11:00 zur Kundgebung am U-Bhf Residenzstraße. Eine Demonstration an der Kneipe vorbei wurde uns polizeilich untersagt. Seid kreativ. Lasst uns gemeinsam den Parteitag der Neonazis verhindern. Achtet auf aktuelle Ankündigungen.

Diesen Samstag: NPD-Landesparteitag in Berlin

Nach neuesten Informationen wird der NPD-Landesparteitag am Samstag nicht in Reinickendorf, sondern in der NPD-Zentrale in der Köpenicker Werner-Seelenbinder-Straße stattfinden. Scheinbar hat die kurzfristige Mobilisierung in Reinickendorf Wirkung gezeigt.

Um der NPD vor Ort Paroli zu bieten, wurde inzwischen eine Kundgebung auf dem Mandrella-Platz (Nahe S-Bhf Köpenick) angemeldet. Sie findet von 11:00 bis 14:00 statt. Wir rufen alle Antifaschist_innen dazu auf, an den Protesten am Samstag teilzunehmen. NPD? No way!

Achtet auf weitere Ankündigungen, hier und auf >> Nazis auf die Pelle rücken

Wie inzwischen bekannt wurde, plant die Berliner NPD für Samstag, den 4. Februar 2012, einen Landesparteitag. Auf diesem haben die Berliner NPD-Delegierten die Möglichkeit, zu entscheiden, ob Uwe Meenen Vorsitzender bleibt, oder ob ihn Sebastian Schmidtke ablöst. Gegen diese Zusammenkunft der Berliner Neonazis sind Proteste angesagt. Continue reading