Buchvorstellung „Demokratie und Folter: Das Beispiel Spanien“ und Diskussion mit dem baskischen Author Xabier Makazaga

19.02. Veranstaltung Café Commune, Reichenberger Str. 157, Nähe Kottbusser Tor | Uhrzeit: 18.00 Uhr

Über die Folterpraxis des spanischen Staates und aktuelle politische Situation des Baskenlands. Xabier war selbst für 10 Jahre im Gefängnis, weil er Anfang der 80er Jahre aktiv war in der linken baskischen Bewegung.

Xabier musste damals in den französischen Teil des Baskenlands fliehen, wo er 20 Jahre verbrachte. 10 Jahre davon war er im Gefängnis, doch Xabier hatte “Glück”, wie er sagt, weil er bis zur Entlassung nicht, wie so viele andere, gefoltert wurde. Weil die spanische Sonderpolizei Guardia Civil ihn aber in seinem Dorf bedrohte, hatte er sich vor einigen Jahren entschieden nach Brüssel/Belgien zu gehen, wo er sich seitdem auch gegen Folter in Spanien engagiert, um eines Tages wieder zurückkehren zu können.

Das Buch “Demokratie und Folter” ist in deutscher Übersetzung von Harry Stürmer im August 2011 im Verlag Assoziation A erschienen.