Videokundgebung Mieten runter – Löhne rauf!

Keine Rendite mit der Miete! Gegen die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft am 18. Juni!14. Juni 20 Uhr Boxhagener Platz – Filmvorführung Mietenstopp

15. Juni 18 Uhr Kundgebung Frankfurter Tor – Keine Rendite mit der Miete!

15. Juni 20 Uhr Jugendwiderstandsmuseum – Rigaer Str. 9 – 10 – Filmvorführung Mietenstopp

Fast in allen Berliner Stadtteilen wehren sich Initiativen von Mieter_innen dagegen , dass ihre Häuser luxussaniert werden und sie danach dort nicht mehr wohnen können. Auch in Friedrichshain gab es in den Monaten solche Mietkämpfe. So blockierten Bewohner_innen der Boxhagener Straße 33 gegen das Fällen von Bäumen in ihren Garten, die der Beginn einer Luxusmodernisierung sein sollte.

Oft sind diese Kämpfe noch sehr zersplittert. Die Berlinweite Mietendemo im letzten September hat deutlich gemacht, dass gemeinsamer Widerstand möglich ist. In dem Film „Mietenstopp“, den wir zeigen wollen, wird deutlich, wie aus Alltagskämpfen im Stadtteil eine soziale .Bewegung entsteht. Daran wollen wir anknüpfen

Der Tag der Immobilienwirtschaft, der Lobbyvereinigung der Haus- und Grundstücksbesitzer_innen, am 18.6. soll ein weiterer Anlass für berlinweite Mieter_innenproteste sein. . Dafür wollen wir mit der Kundgebung mobilisieren und Mieter_innen die Möglichkeit gegeben, Bespiele von Mieterhöhungen und Widerstand vorzustellen.

Mietenkampf als Klassenkampf

Neben Mieterhöhungen ist es die allgemeine Prekarisierung, die sich in Lohn- und Einkommenssenkungen und dem Hartz-IV-Regime ausdrückt, die viele Menschen befürchten lässt, aus ihren Wohnungen vertrieben zu werden. Deshalb ist Mieter_innenkampf neben der Abwehr von Vertreibungsversuchen durch Eigentümer_innen, immer auch der Kampf gegen niedrige Löhne und das Hartz IV-Regime. In der Parole Lohne rauf – Mieten runter drückt sich diese Orientierung aus.

Der Kampf im Stadtteil, dem Jobcenter, der Fabrik, das ist unsere Antwort auf ihre Politik