kiezromanze – Samstag 25.08 ab 20 Uhr Soliparty für Kotti & Co

>> Kotti & Co.
>> Regenbogenfabrik

Soli-Erklärung der Regenbogenfabrik:
Seit dem 26. Mai protestieren die MieterInnen des Südblocks am Kottbusser Tor mit einem Protestcamp gegen steigende Mieten in ihren Sozialwohnungen. Die Hochhäuser, in denen sie wohnen, gehören den privaten Gesellschaften Hermes und GSW.
Nach dem Ausstieg des Landes aus der »Anschlussförderung« des sozialen Wohnungsbaus, durch die Hermes und die GSW 30 Jahre subventioniert wurden, erhöhen sie Jahr für Jahr die Mieten. Gleichzeitig steigen die Nebenkosten. Jede zweite der vorwiegend türkischen Familien im Südblock zahlt 50 Prozent des Einkommens für die Wohnung. Hartz-IV-EmpfängerInnen werden aufgefordert, die Miete zu senken. Continue reading

gegen pro deutschland

Kein Raum für Rassismus und soziale Ausgrenzung!

„Wir bekämpfen Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem, egal wo, wann oder unter welchem Deckmantel er in Erscheinung tritt. Dazu kündigen wir Proteste gegen die von den Rassisten der Partei „Pro-Deutschland“ unter „Wochenende der Superlative“ geplanten Provokationen für den 18./19. August in Berlin vor muslimischen Einrichtungen, selbstbestimmten Wohnprojekten sowie dem Rathaus Kreuzberg als Symbol antirassistischer Proteste an. Parallel dazu unterstützen wir die Mobilisierung zum Festival gegen Rassismus am selben Wochenende, um zudem den gesamtgesellschaftlichen Kontext von Rassismus hervorzuheben.“

Pro Deutschland die Tour vermasseln!
Beteiligung noch bis 14. August möglich: E-Mail an Kampagne_zusammen_handeln@gmx.de

„Wir, ein kurzfristiger Zusammenschluss aus antifaschistischen und antirassistischen Gruppierungen, Vereinen und Organisationen, Gewerkschafts- und Parteistrukturen sowie Einzelpersonen wollen diese Provokationen geistiger Brandstifter_innen nicht hinnehmen. Uns verbindet der Wille, Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Hetze gegen Muslim_innen, Homo- und Transphobie, Sexismus und sozialer Ausgrenzung die Stirn zu bieten. Continue reading

EINWEIHUNG EINER GEDENKTAFEL FÜR WOLFGANG SZEPANSKY

Am 11. August 2012 um 11 Uhr in der Methfesselstraße 42

Am 11. August 1933 schrieb Wolfgang Szepansky an die Mauer der Schultheißbrauerei in der heutigen Kreuzberger Methfesselstraße die Parole „Nieder mit Hitler! KPD lebt! Rot Front!“ 79 Jahre danach, am Sonnabend, den 11. August 2012 um 11 Uhr wird am historischen Ort eine Gedenktafel für Wolfgang
Szepansky enthüllt. >>Info

Roter Stammtisch der DKP Friedrichhain-Kreuzberg

Donnerstag, 02. August um 19:30 Uhr im Café Commune, Reichenberger Straße 157 (U1 + U8 Kottbusser Tor)

Staatlich geschürter Rassismus: 20 Jahre nach den Pogromen in Rostock-Lichtenhagen

Film „The truth lies in Rostock/Die Wahrheit liegt (lügt) in Rostock“ + Diskussion

August 1992 im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen, einer Plattenbausiedlung in Mecklenburg-Vorpommern: 400 Asylsuchende werden gezwungen, vor der überfüllten Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber (kurz: ZASt) unter freiem Himmel zu campieren. Die Stadt Rostock stellte den vornehmlich aus Rumänien stammenden Flüchtlingen keine Unterkünfte mehr zur Verfügung. Auch sanitäre Anlagen wurden ihnen verweigert. Offizielle Begründung: „Wenn wir weitere Unterkünfte zur Verfügung stellen, kommen noch mehr Asylsuchende“, so der damalige Rostocker Innensenator Peter Magdanz (SPD). Continue reading