Roter Stammtisch der DKP Friedrichshain-Kreuzberg

Donnerstag, 04.10. um 19.30 Uhr im Café Commune, Reichenberger Straße 157, U1 + U 8 Kottbusser Tor

95. Jahrestag der Oktoberrevolution, das bolschewistische Parteikonzept und seine Bedeutung für heute

Die Salve aus der Bugkanone eines Panzerdeckkreuzers gab das Signal. Am Abend des 25. Oktober 1917 (julianischer Rechnung) stürmten Rotgardisten das Winterpalais in Petrograd, den Sitz der provisorischen Regierung Kerenski. Um 21:40 Uhr ertönte das Signal, um 2:10 Uhr gab es keine bürgerliche Regierung mehr. Der Kreuzer, der feuerte, hieß Aurora, das Ereignis, das er einleitete Oktoberrevolution. Das war vor 95 Jahren. Rund 70 Jahre später hat die Konterrevolution mit allem, was diese Revolution hervorbrachte, mit allem, was sie an rühmlichen Errungenschaften in Richtung einer Welt ohne Ausbeutung, Versklavung und Krieg für sich verbuchen kann, gründlich aufgeräumt.

In einer Situation der sich verschärfenden Krise des kapitalistischen Wirtschaftssystems, in der der Ruf nach einer Systemalternative zum Kapitalismus immer lauter wird, diskutieren wir zum 95. Jahrestag der Oktoberrevolution, das bolschewistische Parteikonzept und seine Bedeutung für heute.

Referent: Daniel Bratanovic

Jetzt wehren sich auch Seniorinnen und Senioren in Friedrichshain gegen horrende Mietsteigerungen im „Sozialen Wohnungsbau“.

Die Zahl der Mieterinitiativen, die sich gegen Wohnungsnotstand und Mietenexplosion zur Wehr setzen, wächst. Auch bürgerliche Zeitungen widmen sich nun den wohnungspolitischen Auswirkungen eines verschärften Klassenkampfs von oben. Offenkundig ist, daß Senat und Kapital an einem Strang ziehen. Zunehmend dringt nun auch der Komplex „Sozialer Wohnungsbau“ in die stadtpolitischen Kämpfe. Jüngst errechnete das Pestel-Institut, daß in Berlin 428 000 Sozialwohnungen fehlen. So ist es kein Wunder, daß auch die Widerstandsaktionen von Sozialmietern in Berlin sich ausweiten. Nach der Platzbesetzung am Südkotti wehren sich nun auch die SeniorInnen der Palisadenstraße gegen horrende Mietsteigerungen. Continue reading