Aufruf zur Celalettin-Kesim-Kundgebung am 5.1.2014

Am 5. Januar 1980 wurde unser Genosse Celalettin Kesim durch türkische Faschisten am Kottbusser Tor auf offener Straße ermordet. Celalettin war Kommunist, als aktiver Gewerkschafter bekannt und Sekretär des damaligen Türkenzentrums. Der Mord rief in der Stadt Entsetzen und Empörung hervor; an der Gedenkdemonstration im Anschluss an die Trauerfeier nahmen über 10.000 Menschen teil.

Damals wie heute morden die Faschisten, deshalb müssen wir das Gedenken an Celalettin Kesim, wie auch das an andere ermordete Antifaschisten, wachhalten und den Widerstand gegen die zunehmende faschistische Gefahr gemeinsam organisieren.

Faschisten sind die Handlanger des Kapitals. Die Geschichte lehrt uns, dass sie immer die konsequentesten Verfechter einer neuen gerechteren Gesellschaftsordnung verfolgen: Die Kämpfer für eine Gesellschaft, die die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen nicht kennt. Celalettin Kesim war solch ein konsequenter Kämpfer für eine neue, für eine sozialistische Welt, deshalb musste er sterben.

Heute erleben wir, wie faschistischer Terror vom bürgerlichen Staat gedeckt, wenn nicht gefördert wird. Lasst uns ein Zeichen setzen, dass wir bereit sind, dem faschistischen Terror entgegenzutreten.

Nichts ist vergessen. Niemand ist vergessen!

Kommt zur
Kundgebung am Celalettin-Kesim-Platz (Kottbusser Tor)
am 5. Januar um 17 Uhr!