Internationaler Frauentag

Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Berlin lädt ein zum INTERNATIONALEN FRAUENTAG 2014

Sonntag, 09. März 2014 von 11.00 bis 15.00 Uhr
Allmende e.V., Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur
Kottbusser Damm 25-26, 3. Etage – Vorderhaus, 10967 Berlin

Der mutige und erfolgreiche Streik der Textilarbeiterinnen in Manhatten im Jahre 1909 gilt als Wiege des Internationalen Frauentags. Das weltbekannte Lied „Bread and Roses“ handelt von diesem Streik. Ein Jahr später wurde auf dem 2. internationalen Kongress sozialistischer Frauen auf Anregung der deutschen Revolutionärin Clara Zetkin beschlossen, einen internationalen Frauentag zu begehen. Am 19. März 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA erstmalig der Internationale Frauentag begangen. Continue reading

Der Gegner heißt Deutsche Bank

Ein Artikel aus unserem aktuellen Spreerebell

Hinter den Mieterhöhungen am Kotti steckt der größte deutsche Finanzmonopolist

Es ist eine alte Mietweisheit: Wechselt der Immobilieneigentümer, steigen die Mieten. So kam es auch im November 2013 für die Mieterinnen und Mieter der GSW-Wohnungen am Kotti: Nachdem die GSW im November 2013 an die Immobiliengesellschaft „Deutsche Wohnen“ (DW) verhökert wurde, hatten die Bewohner noch vor Weihnachten die Mieterhöhungen im Briefkasten.

Mit dem Kauf der ehemals landeseigenen GSW ist DW in Berlin mit über 100.000 Wohnungen zum größten privaten Wohnungseigentümer in Berlin geworden.
DW selbst ist eine Gründung des größten deutschen Bankinstituts: der Deutschen Bank. Und die Steuermänner dieses Flaggschiffs der deutschen Finanzoligarchie kennen nur einen Kurs: Profite erhöhen, um im sich weltweiten Konkurrenzkampf durchzusetzen. Doch die GSW-Mieterinnen und -Mieter am Kotti haben mit einem Mieterhöhungsstreik die richtige Antwort auf diesen Kurs gefunden. Jetzt heißt es für alle Mieterinnen und Mieter in Berlin:

Deutsche Wohnen am Kotti – Klarmachen zum (K)entern!

Ukraine am Abgrund – 07. März Infoveranstaltung

Die Neue antikapitalistische Organisation (NaO – Berlin) & die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB) laden zu einer Informationsveranstaltung über die Lage in der Ukraine ein. Der Journalist Tom Eipeldauer, der sich mehrere Tage in Kiew aufgehalten hat, wird über diese Themen sprechen: Wer sind die treibendenden Kräfte in der Ukraine? Wie stark sind die Faschisten wirklich? Was will Putin und die Eu? Welche Linkskräfte gibt es in der Ukraine? Wie kann internationale Solidarität organisiert werden?

Es bleibt dabei: Wir bleiben alle! Gegen Zwangsräumungen in Kreuzberg

Gleich zwei Mietparteien aus Kreuzberg droht der Rausschmiss aus ihrer Wohnung. Eine fünfköpfige Familie soll es in der Reichenberger Str. 73 treffen, wo der Hausbesitzer und CDUler, Rechtsanwalt Ernst Brenning, bereits seit Jahren Mieter drangsaliert. Brisant auch der Fall der Rentnerin Frau W. in der Manteuffelstr. 89: Seit das ehemals dem Senat gehörende Mietshaus an Zeynel Balki veräußert wurde, machte sich dieser daran, Mieter mit alten Verträgen rauszuschmeißen.

Weil im Kiez viele solidarische Menschen leben, geht die Vermieterwillkür in Kreuzberg nicht so leicht über die Bühne. Tatsächlich konnten in der jüngsten Vergangenheit einige Zwangsräumungen verhindert werden.

Profiteure der Verdrängung

Brenning hat bereits mehrere Mieter aus ihren Wohnungen geekelt. Sein Vorgehen ist dabei immer gleich: Lästige Mieter werden mit Prozessen überzogen, auch wenn der Anlass noch so lapidar ist. Im Fall der Familie ging es um eine völlig legale Mietminderung. Ihr schlechter Anwalt versäumte wichtige Fristen, und Brenning bekam Recht. Er kann juristisch auf die Räumung bestehen – obwohl nie Mietschulden bestanden! Continue reading

Roter Stammtisch zum Thema Mietstreik

Roter Stammtisch der DKP
Friedrichshain- Kreuzberg,

Donnerstag, 6. März, 19.30 Uhr,

Café Commune, Reichenberger Straße 157,

U1/U8 Kottbusser Tor

Warum wir wieder über Mietstreik reden müssen – und warum wir nicht nur darüber reden dürfen

Seit 2 Jahren besteht der Protest – das „Gecekondu“ – der SozalmieterInnen am Kotti. Sie kämpfen gegen unbezahlbar hohe Mieten, gegen Rassismus und Schikane durch die Jobcenter. Ihre Häuser verfallen seit Jahren. Alle Verhandlungsversuche mit dem Senat und den Eigentümern GSW und Hermes führten nur zu einem: Neuen Mietsteigerungen. Im November wurde die GSW von der Deutsche Wohnen, einer Gründung der Deutschen Bank geschluckt. Zu Weihnachten lagen die nächsten Erhöhungen in den Briefkästen. Doch die MieterInnen schreiten zur Gegenaktion: Sie kündigten einen kollektiven Mieterhöhungsstreik an.


Zusammen mit betroffenen Aktivistinnen wollen sich Detlev K. (Kotti & Co) und Klaus L. (DKP) mit Euch über die Möglichkeiten einer Berliner Mietstreikbewegung unterhalten. Dabei wollen wir auch einen Blick in die Geschichte vergangener Mietstreiks werfen, um Schlüsse für heute und morgen zu ziehen.

Eingeladen sind alle, die die Schnauze voll haben und darüber nachdenken, wie wir unsere Mietsenkung selber in die Hand nehmen können.

Friedrichshain – Luxuswohnprojekt im Andreaskiez geplant!

Eine protzige Internetseite bietet seit einiger Zeit unter dem Namen Neue Andreashöfe hochpreisige Wohnungen zum Kauf an, die noch nicht gebaut sind. Für 201 Quadratmeter dürfen es dann auch 938.000 Euro sein. 47 Wohnungen sollen auf dem bisherigen Abrissgrundstück in der Andreasstrasse 21a entstehen. Das Mitteilungsblatt des unmittelbar benachbarten Seniorenheimes freut sich in seiner Januarausgabe über den Wegfall des letzten Schandflecks in der Umgebung. Und dass der Bauträger damit wirbt, dass der Garten des Pflegeheimes von den neuen Nachbarn mitgenutzt werden kann, ist ist eher ungewöhnlich. Abgeräumt werden einige der letzten Altbauten im Kiez, der fast ausschließlich aus Bauten aus DDR-Zeiten besteht. Anwohner werden sich mit stärker steigenden Mieten im Zuge der absehbaren Gentrifizierung konfrontiert sehen Bislang gab es südlich der Karl-Marx-Allee in diesem Bereich kaum Eigentumswohnungen. Die Bevölkerung besteht zu einem erheblichen Teil aus älteren Menschen. In den benachbarten sanierten Hochhäusern leben viele Zugezogene bei Mieten, die noch nicht als luxuriös zu bezeichnen sind. Continue reading