NPD sagt Demo für 1. Mai in Berlin ab!


Die NPD hat die Anmeldung für die geplante Demo durch Neukölln am 1. Mai zurückgezogen. Damit werden am 1. Mai keine Nazis durch Berlin laufen. Die NPD zieht damit offensichtlich die Konsequenz aus der Niederlage vom 26.04 und konzentriert sich auf die anderen Aufmärsche, die bundesweit geplant sind.

Damit können wir einen Erfolg auf ganzer Linie vermelden: Den ersten Aufmarsch konnten Tausende BlockiererInnen nach wenigen Metern stoppen und der zweite Aufmarsch wurde nun sogar komplett verhindert. Ein großes Danke von uns an Alle die sich an der Verhinderung der Naziaufmärsche beteiligt haben. Checkt auch weiterhin unsere Infokanäle damit auch in Zukunft gilt: Berlin Nazifrei!

Alle Infos bei Berlin-Nazifrei oder antifa-berlin.info

Nur wer sich bewegt, spürt seine Fesseln

Theater im Regenbogenkino

Am Sa., 3.5.14 um 19 Uhr

Christa Weber und Christof Herzog gründeten 1987 in München das Weber-Herzog-Musiktheater. Die Musik schreibt Christof Herzog, die Texte sind teilweise von Christa Weber, die auch Regie führt und je nach Projekt mitspielt/singt. Sänger, Schauspieler und Musiker werden jeweils für die entsprechenden Stücke engagiert. Die Stückinhalte beziehen Stellung zu aktuellen und grundsätzlichen Fragen des menschlichen Zusammenlebens. Alltägliches steht neben Besonderem, Skurrilem und Traumhaftem.
Dabei ist es dem Künstlerteam wichtig, dem/der Zuhörenden, Zusehenden etwas mit auf den Weg zu geben: ein Stück Sehnsucht, ein Stück kritisches Verständnis, den Versuch einer Aufklärung oder den Blick auf eine neue Perspektive einer Geschichte.

Humor ist für die beiden ein wichtiger Motor, um das Leben mit seinen zahlreichen Höhen und Tiefen nicht nur zu ertragen, sondern auch zu meistern.
Und genau das vermitteln ihre Stücke…

WÜRDE UND WIDERSTAND! Aufruf zur Demonstration: Für eine Gesellschaft ohne Zwangsräumungen, Polizeigewalt und soziale Ausgrenzung

Der Kampf hat erst begonnen! Kommt zur Demonstration!
Am Samstag den 12. April um 17 Uhr am U-Bahnhof Schönleinstraße!
Kommt pünktlich, wir ziehen zügig und kraftvoll durch Gräfe- und Reuterkiez!

Bündnis Zwangsräumung verhindern!:

Vor einem Jahr starb Rosemarie Fliess zwei Tage nachdem sie aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt wurde. Die Trauer-Demonstration, an der rund 2000 Menschen teilnahmen, musste am U-Bahnhof Schönleinstraße abgebrochen werden, nachdem die Polizei einen Demonstrationsteilnehmer bewusstlos geschlagen hatte.

Diese tragischen Ereignisse, sowie die Zwangsräumung der Familie Gülbol im Februar 2013, die von 850 Polizist*innen unter dem Protest von 1000 solidarischen Menschen durchgesetzt wurde, haben das Thema Zwangsräumungen bundesweit in die Öffentlichkeit und in die Medien gebracht. Continue reading

Eindrücke von der Räumung des Camps der streikenden Geflüchteten am Oranienplatz, am 8. April 2014

rbb-Abendschau

Morgens kommt die SMS: der O-Platz wird geräumt.

Zu dem Zeitpunkt verbreitet schon die bürgerliche Presse: Die Flüchtlinge vom Oranienplatz gehen freiwillig und bauen selbst ihr Camp ab.

Auf dem O-Platz dagegen ein anderes Bild: Ein Stoßtrupp von ca. acht Männern reißt mit Brechstangen, Messern und Hammern bewaffnet nach und nach Zelte und Hütte ein. Man erkennt sie an ihren noch weißen, nagelneuen Arbeitshandschuhen. Die BSR folgt mit großem Gerät und baggerte die Haufen weg. Hier und da greifen die BSR-Arbeiter_innen in die Trümmer und stecken gefundene Münzen ein oder schrauben goldfarbene Sesselknaufe ab. Auch die wandern in die Taschen ihrer Blaumänner. Der Frage, wann sie informiert wurden, weichen sie aus. Sie seien erst seit kurzem da um Hilfe beim Abbau zu leisten. Ich kann ihnen nicht glauben, denn sie sind gut vorbereitet und sie sind definitiv länger da als die letzte halbe Stunde, die sie dann doch noch als vages Zeitmaß angeben. Mit dem Rechen ziehen sie ordentliche, gerade Linien in die staubige Erde. Das einzige, was jetzt noch fehlt, sind Gartenzwerge.

Unterstützer_innen versuchen Materialien zu retten. Sie ziehen Planen und Zelte aus den Trümmerhaufen und schaffen sie beiseite. Hämisch ruft eine BSR-Arbeiterin, sie sollen doch die Jungs da drüben um Hilfe bitten. Die stehen nur faul rum und machen nichts, während sich die Mädchen abmühen. Das sei ja mal wieder typisch. Sie deutet auf eine Gruppe Geflüchteter und Unterstützer, die benommen vor einer Hütte steht und zusieht, wie ihre einstigen Kampfgefährten lachend und händeklatschend über den Platz fegen und hier ein Dach runterzerren und dort eine Wand eintreten.

Dazwischen immer wieder Presse und Politiker_innen. Hier ein Interview, dort ein Foto. Weit und breit keine Polizei. Das ist auch nicht nötig. Der Stoßtrupp erledigt ihre Arbeit. Continue reading

Demo gegen Räumung des O-Platzes

Die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin (ARAB) zur Demo:

Mehrere tausend Menschnen, mindestens 2000, haben am Abend spontan gegen die Räumung des Oranienplatzes und die „Spalte und Herrsche“-Politik des Berliner Senats protestiert. Vor allem Frau Kolat und Frau Hermann haben die Flüchtlings gegeneinander aufgehetzt, so dass wir heute erleben mussten wie sich Flüchtlinge vor der belustigten Presse gegenseitig angriffen und ihr eigenes Camp in Trümmer schlugen. rbb-Abendschau

Nachdem eine ganze Weile am Kottbusser Tor herumgestanden wurde ging es dann gegen 20:45 zügig los durch die Reichenberger Strasse Richtung Oranienplatz, der von einem Grossaufgebot abgesperrt war. Über den Wassertorplatz und die Skalitzer zurück zum Kotti und von dort über die Adalberstrasse und die Oranienstrasse zum Heinrichplatz. Hier versuchte das erste Mal ein grösserer Teil der Demo die Route zu wechseln und lief in die Mariannenstrasse, statt die Oranienstrasse weiter in Richtung Görlitzer Bahnhof zu laufen. Dieser Ausbruchsversuch wurde von der Polizei mit dem Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray unterbunden, vorherige Chancen die Route zu verlassen und unkontrolliert richtung Oranienplatz zu ziehen wurden leider nicht genutzt. Hier gab es auch die ersten Festnahmen. Continue reading

Happy Birthday: Die Münchner Räterepublik wird 95

Ein feierlicher Abend zu den Protagonisten und der Geschichte der Münchner Räterepublik

Junge Panke

Montag | 7. April 2014 | 19:30 Uhr
Monarch (Skalitzer Straße 134, Kreuzberg)

Wer heute an Bayern denkt, dem kommt nicht in den Sinn, dass dort mal die Revolution auf dem Programm stand. „Baiern ist Räterepublik. Das werktätige Volk ist Herr seines Geschicks.“ So war es vom Zentralrat der bayerischen Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte während einer nächtlichen Sitzung im ehemaligen Schlafzimmer der Königin von Bayern beschlossen worden und am 7. April 1919 an Münchener Häuserwänden zu lesen.
Turbulente Tage in München und anderen bayrischen Städten folgten: Anarchisten an der Macht, herumlavierende Sozialdemokraten, zuerst abwartende Kommunisten und viel revolutionäre Ungeduld in der Münchener Bevölkerung ließen die Herzen höher schlagen.
Bis die Reaktion die Träume von einer anderen Gesellschaft im Blut ertränkte. Ausgeführt von Freikorpskämpfern, welche später die Keimzelle der Nazi-Bewegung bildeten.

Mit Geschichts-, Literatur- und Musikbeiträgen von Thomas Ebermann, Dr. Nikolaus Brauns und Knarf Rellöm feiern wir den 95. Geburtstag der Münchner Räterepublik und erinnern an einige ihrer Protagonisten.
Der Münchner Arbeiterschaft, den Anarchisten, Kommunisten, Bierkeller-Rabauken und Schwabinger Kaffeehausliteraten von 1919 wollen wir diesen Junge Panke Abend widmen.

Pres­se­mit­tei­lung von Zwangs­räu­mung ver­hin­dern vom 4. April 2014

Zwangs­räu­mung er­neut mit Groß­auf­ge­bot der Po­li­zei durch­ge­setzt.

Film 1Film 2Film 3…. FotosJungeWelt

Wäh­rend die Ge­richts­voll­zie­he­rin in einem Strei­fen­wa­gen von De­mons­trant*innen blo­ckiert wurde, brin­gen Po­li­zis­ten Wal­de­mar ge­walt­sam aus sei­ner Woh­nung und neh­men ihm den Schlüs­sel ab. Pro­test auf der Stra­ße wächst wei­ter.

Heute früh gab es eine Zwangs­räu­mung in der Neu­köll­ner Wiss­mann­stra­ße. Be­reits um 6:30Uhr gab es im In­nen­hof eine Sitz­blo­cka­de von 15 Un­ter­stüt­zer*innen. Um 7:00Uhr rück­te die Po­li­zei mit einem Groß­auf­ge­bot an und fuhr mit 9 Mann­schafts­wa­gen di­rekt vor das Haus. Gegen 7:15Uhr be­gann die Po­li­zei die Per­so­nen raus zu tra­gen. Be­reits ges­tern such­te die Po­li­zei Wal­de­mar drei mal auf und ver­such­te ein­schüch­ternd auf ihn ein­zu­wir­ken. Auf der Herr­mann­stra­ße, der Rück­sei­te des Häu­ser­blocks, wo Zu­gän­ge über den Hin­ter­hof sind, stan­den in jedem Haus­ein­gang Po­li­zei. Continue reading

Die nächste Zwangsräumung droht! 04.04 Wissmannstr. 10, Neukölln

Heute die, morgen du!

Am Freitag, den 04.04.2014, soll Waldemar aus seiner Wohnung geräumt werden. Er hatte unter der heutigen arbeitsmarktpolitischen Praxis zu leiden. Durch die Sanktionspraxis des Jobcenters war es ihm nicht möglich die Mieten rechtzeitig zu begleichen. Deswegen soll er nun auf die Straße gesetzt werden, obwohl er keine Mietschulden hat.

Das wollen wir gemeinsam verhindern!

Heute trifft es ihn, morgen kann es dich treffen!

    Besonders Menschen mit geringem Einkommen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen, welche nicht in die gewünschte Norm passen, werden systematisch aus der Innenstadt verdrängt. Die Mieten steigen ständig weiter und jeden Tag werden in Berlin 20 Wohnungen gewaltsam geräumt.

    Deswegen ist es wichtig, dass wir uns gegen diese Zustände wehren. Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern konnte in den letzten Monaten 15 Räumungen abwenden. Durch gemeinsame Besuche beim Vermieter, durch Demonstrationen und Blockaden. Widerstand lohnt sich!

    Zwangsräumung von Waldemar blockieren!
    Freitag, 04. 04. 2014, 8.30 Uhr
    Wissmannstr. 10, Berlin-Neukölln