Ausstellung „KÄMPFENDE HÜTTEN – Urbane Proteste in Berlin von 1872 bis heute. 01.10.2015 bis 18.10.2015

Do 1.10. / 19 Uhr / Vernissage mit Kulturprogramm / „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ / Weber-Herzog Musiktheater mit Christa Weber, Christof Herzog, Adi Kantor, Sinje Kätsch, Anneli Echterhoffs
Über Gentrifizierung, Vertreibung der Bürger aus den Innenstädten, erzählt dieses kleine Musiktheaterstück am Beispiel der Abrisspläne der Wilhelmstrasse in Berlin-Mitte

Kotti & Co., die Palisadenpanther, blockierte Zwangsräumungen, Refugees besetzen eine ehemalige Schule, Rentner_innen ihre Freizeitstätte, nachts brennen Autos und jetzt werden Unterschriften für einen Mietenvolksentscheid gesammelt. Die Kämpfe um die Stadt in Berlin nehmen zu und zwar rasant. Aus NachbarInnen werden solidarische Nachbarschaften, die sich gegen steigende Mieten, Zwangsräumungen und Verdrängung wehren.

Aber wer hat schon einen Überblick über die aktuellen Kämpfe? Oder gar über die Geschichte urbaner Proteste in Berlin? Wer weiß schon, dass Ulrike Meinhof im Märkischen Viertel Stadtteilarbeit machte? Wie war das mit dem Häuser besetzen in West und Ost und wo wird gerade die Stadt der Zukunft verhandelt?

Wir sind auf alle Fälle dabei, mit unserer Ausstellung „KÄMPFENDE HÜTTEN – Urbane Proteste in Berlin von 1872, den Blumenstraßenkrawallen, bis heute. Vom 01.10.2015 bis 18.10.2015 im TheaterSpielRaum im Südflügel des Bethanien in Kreuzberg, jeweils von Donnerstag bis Sonntag. Abends dann mit Filmen und Diskussionen und aktuellen Planungen für eine Stadt für alle und natürlich mit uns.

Euer Ausstellungskollektiv – zum Programm