Kein Vergeben – Kein Vergessen

Heinrich Thieslauk wurde am 23. März 1888 in Königsberg geboren. In Berlin war er Mitglied der KPD, Unterbezirk Friedrichshain, und wirkte mit an der Herstellung der illegalen Parteizeitung „Die Rote Fahne“.

Thieslauk war Vater von vier Kindern, wurde erstmals im Februar 1937 festgenommen und dann erneut im März. Zwei Tage später erhielt seine Frau die Nachricht, ihr Mann habe sich in der Haft das Leben genommen.

Der Staat verweigerte der Witwe Emma Thieslauk, die selbst gesundheitliche Schäden aufgrund von Vernehmungen davongetragen hatte, jegliche Sozialunterstützung. Diese musste von Genossen gewährleistet werden.

Die DKP steht in einer langjährigen antifaschistischen Tradition. Eine Stimme für die DKP ist auch eine Stimme für „die Verteidigung der antifaschistischen Gedenkkultur, insbesondere der DDR in Friedrichshain.“