Erst saugen sie uns aus – dann schmeißen sie uns raus!

Vertreiben wir die Deutsche Wohnen, bevor sie uns vertreibt!

Die Deutsche Wohnen, eine Gründung der Deutschen Bank, ist Berlins größter private Vermieterin. Sie kauft öffentliche Bestände, entlässt die Mitarbeiter und erhöht die Mieten.

Rot-Rot-Grün hat nicht vor, die Wohnungen ins Gemeineigentum zurückzuholen. Sie planen auch nicht, genug kommunale Wohnungen zu bauen, um die Wohnungsnot zu beseitigen, von der die Deutsche Wohnen profitiert.

Artikel aus unserer Spreerebell-Wandausgabe August 2017

Die Deutsche Wohnen ist ein börsennotierter Konzern. Sie ist nur den Rendite-Erwartungen ihrer Aktionäre verpflichtet. So treibt sie den Wert ihrer Aktien hoch:

Durch Luxus-Modernisierung und „energetische Sanierung“. Die Kosten werden auf uns Mieter umgelegt – mit aberwitzigen Mietsteigerungen. Energieeinsparungen sind Glückssache.

Notwendige Instandhaltungen verweigert die DW. Sie lässt Wohnungen verrotten, bis Reparaturen als „Modernisierung“ mit Umlage auf die Mieter verkauft werden können.

Wenn immer mehr Wohnungen sich in den Händen weniger privater Konzerne konzentrieren, fordert das den vereinten Widerstand gegen den gleichen Gegner: Von uns, ihren Mietern! Die Gegenmacht kann dadurch wachsen!

Die Deutsche Wohnen nutzt jede Veröffentlichung des Mietspiegels für Mietsteigerungen. Zugleich erkennt sie ihn nicht an und verlangt Wuchermieten. Sie lässt Wohnungen aus Spekulationsgründen leerstehen. Milieuschutz, Zweckentfremdungsverbot? Wird nicht durchgesetzt, obwohl die Bezirke dazu verpflichtet sind! Wir fordern: Bezirke und Senat müssen von ihrem Recht auf Beschlagnahme sofort Gebrauch machen. Angesichts der hohen Obdachlosigkeit sind sie dazu verpflichtet!

  • Kämpfen wir für Instandhaltungen!
  • Gegen die Modernisierungsumlage!
  • Gegen Immobilienkonzerne – Für einen öffentlich finanzierten kommunalen Wohnungsbau!

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