„Zeit für Widerstand!“ – Das Festival der Jugend 2017

Das Festival der Jugend findet vom 2. bis zum 5. Juni 2017 wieder mitten in Köln, im wunderschönen Jugendpark am Rheinufer statt. Zu einem der größten linken politischen Jugendfestivals Deutschlands werden nicht nur wieder sehr nice Künstlerinnen und Künstler kommen und für Musik sorgen. Ob Antifa oder Antimilitarismus, Gewerkschaftsarbeit oder Kämpfe in der Schule, Rassismus oder Sexismus in dieser Gesellschaft – in zahlreichen unterschiedlichen Workshops und Vorträgen wird die SDAJ, die Festivalunterstützer und Besucher sich austauschen, diskutieren und voneinander lernen. Zum Auspowern gibt’s außerdem alles von Streetart über Fußball bis zum sagenumwobenen Hamburger Fünfkampf. Alles von Jugendlichen selbst organisiert, alles mit sehr viel Liebe gemacht. Doch worum geht es eigentlich, wenn sich hunderte Jugendliche am Ufer des Rheins versammeln um gemeinsam zu feiern, zu lernen und zu diskutieren?

„Zeit für Widerstand!“ lautet das Motto des Festivals.
   … Wir leben in einer Zeit, in der es in Deutschland mehr Reichtum gibt, als jemals zuvor und zugleich in einer Zeit, in der dieser Reichtum ungleicher verteilt ist denn je.
   … Wir leben in einer Zeit, in der rechte Parteien immer mehr Zulauf erhalten, und in einer Zeit, in der durch Befristung, Praktika und Leiharbeit„prekär“ das neue „normal“ ist. Immer mehr Menschen lassen sich deshalb auf Argumentationen ein, dass Geflüchtete und MigrantInnen schuld seien an ihrer eigenen miesen Lage.
   … Wir leben in einer Zeit, in der die Bundeswehr wieder in zahlreiche Kriege einbezogen ist und in einer Zeit, in der immer mehr Geld für Rüstung und Krieg ausgegeben wird, während unsere Schulen vergammeln, es nicht genug Ausbildungsplätze gibt und unsere Unis aus allen Nähten platzen.
   … Wir leben in einer Zeit, in der der Leistungsdruck in der Schule, im Betrieb und in der Uni immer weiter steigt und wir nicht fürs Leben, sondern für den Arbeitsmarkt lernen.
So geht es nicht weiter!
Es ist Zeit für Widerstand, es ist Zeit, dass wir uns wehren!

Wir wollen uns mit euch über eure Erfahrungen zu all diesen Themen austauschen, diskutieren wie wir aktiv werden können und uns gemeinsam auf Aktionen in Schule, Uni, Betrieb und auf der Straße vorbereiten.

Doch gleichzeitig ist das Festival der Jugend auch ein Ort zum Feiern. Da können wir auch mal die vielen Aktionen, die wir gemacht und die Kämpfe, die wir geführt haben, feiern. Feiert mit uns und kommt aufs Festival der Jugend! Übernachtung und Verpflegung halten wir so günstig wie möglich – einfach mal vorbeikommen bleibt wie immer kostenlos!

Infos zur Anreise erhaltet ihr bei der SDAJ Berlin.

Wer nicht feiert hat verloren – Befreiungsfest auf dem Spreewald

Wie seit einigen Jahren führte die DKP-Gruppe Friedrichshain-Kreuzberg, eine mittlerweile zur Tradition gewordene, am „Tag der Befreiung“ vom Hitlerfaschismus dem 8. Mai, gemeinsam mit der Jugendorganisation SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend) auf dem Spreewaldplatz in Kreuzberg eine Befreiungsfeier durch.

Der Ort im ehemaligen Westberlin – einem damals wie heute Arbeiterbezirk – wurde dabei bewußt gewählt. Wir wollten die Tradition – in der DDR staatlicher Feiertag, welchen es in Westberlin und der BRD nie gab, sondern Ansätze dazu staatlicherseits oft Behinderungen unterlagen – in unserem Wirkungsbereich auch in den Westen tragen. Dieser Versuch war ein Erfolg. Auch wenn in diesem Jahr, in Anbetracht des schlechten Wetters und der Kälte, viele Besucher nur kurz dort verweilten. Bei Grillwurst, -fleisch, Salaten und Maibowle (Glühwein wäre besser gewesen) feierten viele Gäste diesen Tag, tauschten Informationen zum antifaschistischen Kampf aus und bestärkten sich in ihrem Engagement. In Reden von der Bühne wurde Stellung bezogen zu aktuellen politischen Aufgaben, friedenspolitischen Aktivitäten u.a. Auch wurden Grußadressen verlesen u.a. von unserer Bruderorganisation aus dem Donbass. Doch die Befreiungsfeier dient nicht nur allein dem Gedenken an die heldenhaften Opfer der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg, sondern ist immer auch auf die aktuellen Klassenkämpfe orientiert. Dazu gehört auch die Vorbereitung des 100–Jahrestages der Oktoberrevolution. Sie bot uns die Möglichkeit über unseren Kreis von Genossen auch viele Interessierte mit unseren Anliegen bekannt zu machen und neue Sympathisanten zu gewinnen. Ein erfolgreiches Fest, welches zum Abschluss mit dem gemeinsamen Singen von Arbeiterliedern und zum Abschluss der Internationale endete.

 

Unsere Befreiungsfeier hat Grußwörter aus dem Donbass erhalten:

no images were found

 (Sonderbeilage des Berliner Anstoßes „Antifaschismus im Donbass“ – Mai 2017)

 

Ein paar Eindrücke

no images were found

Unterstützt das Festival der Jugend

Das Festival der Jugend findet vom 2. bis zum 5. Juni 2017 unter dem Motto „Zeit für Widerstand“ mitten in Köln statt. Alles ist von Jugendlichen ehrenamtlich selbst organisiert und der Eintritt für die Konzerte ist wie immer kostenlos. Nur die Zelt-Gäste zahlen einen kleinen Beitrag für ihr Ticket. Doch das bedeutet auch, dass die SDAJ – um eine ordentliche Gegenkultur auf die Bühne bringen zu können – Geld braucht um den KünstlerInnen angemessene Gagen zahlen zu können.

zur Crowdfundingkampagen (bis 22.02.2017)

mehr Informationen über das Festival

Kandidatenflyer zur BVV-Wahl ist da!

VersusSPDEinige tausend sind bereits verteilt, hier nun der Flyer in digitaler Form.

„Wir sagen offen: Die Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) in Berlin werden nichts ändern an Mieterhöhungen, an ALG-II, an Polizeikontrollen und erst recht nicht an dem Wahnsinn, dass deutsche Soldaten unter NATO-Flagge gegen Russland aufmarschieren, andere Länder überfallen und besetzen. […]

Warum kandidiert die DKP Friedrichshain-Kreuzberg zu den BVV-Wahlen zumal die Kompetenzen dieses Gremiums ein Witz sind?

Wir Kommunistinnen und Kommunisten kandidieren in Friedrichshain-Kreuzberg …

… weil wir uns als Sprachrohr verstehen für alle Menschen, die sich zusammenschließen, um unseren Bezirk nicht den Miethaien und Investoren zu überlassen.

…weil wir die Möglichkeit nutzen wollen, das an die Öffentlichkeit zu bringen, was die Bezirksämter und der Berliner Senat gegen unsere Interessen als Friedrichshainer und Kreuzberger umsetzen.

… weil jede Stimme für uns ein Ausdruck dafür ist, dass dieser Bezirk und diese Stadt eines ganz dringend brauchen: Widerstand!

Wenn wir gewählt werden, wird dadurch allein nichts besser – Verbesserungen werden auf der Straße erkämpft! Wir vertreten die Interessen der Arbeiterklasse: Billiglohnmalocher, Armutsrentner, Hartz-IV-Leidragende, alle Menschen, die kein Interesse an Bundeswehr-Kriegseinsätzen haben, Kranke und ausgebeutetes Krankenhauspersonal, Obdachlose, Schüler, Lehrer und Studenten, unabhängig von Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsstatus.

Wir werden die Verantwortlichen für miese Lebensbedingungen nerven, Missstände anprangern und Verursacher benennen – nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Wahlkampf kostet Geld

Liebe Freundinnen und Freunde,
Liebe Genossinnen und Genossen,

die DKP ist eine Partei, die keine Zuwendungen aus der Wirtschaft, von Lobbyvereinen oder dem Staat erhält und auch in den bürgerlichen Medien kaum Erwähnung findet. Nichts destotrotz arbeiten wir kontinuierlich und versuchen über verschiedene Aktionen in der Öffentlichkeit präsent zu sein und unseren Teil zum Aufbau von Gegenmacht zu leisten. Finanziert wird diese laufende ehrenamtliche Arbeit durch Mitgliedsbeiträge und private Spenden.

Zum 18. September treten wir sowohl zur Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg als auch zum Abgeordnetenhaus an. Wir wollen die im Bezirk lebenden Menschen erreichen und mit ihnen und für sie Politik machen und mit unserem Auftreten auch Druck auf die anderen Parteien ausüben. Um uns und unsere Positionen während dieser Zeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg angemessen darstellen zu können, sind wir daher auf Dich angewiesen.

Weitere Infos zum Wahlantritt in Friedrichshain-Kreuzberg findest Du unter: http://dkpfriedrichshainkreuzberg.blogsport.de/bvv-wahl-2016/

Postkarte-BVV-Wahl-RZ-Cov

Postkartenmotiv

Spenden an:
DKP Berlin
Stichwort „BVV 2016″
IBAN: DE94 1005 0000 0043 4131 37
Berliner Sparkasse
Spendenquittungen können via info@dkp-fhkb.de angefragt werden.

Oder via Paypal:

Als Dankeschön haben wir Aufkleber-Postkarten produziert! Ab einem Spendenbeitrag von 5,00 EUR gibt es eine Karte, ab einem Beitrag von 10,00 EUR zwei und ab 15,00 EUR fünf Karten. Schreibt uns dazu einfach eine kurze eMail an info@dkp-fhkb.de!

 

Sven George
für den Vorstand

Endspurt der Unterschriftensammlung

160601_FormblattAHUnsere Kandidaturen (Wahl zum Abgeordnetenhaus, Wahl zur BVV Friedrichshain-Kreuzberg & Direktkandidatinnen in den Wahlkreisen 2, 3, 4 und 5) sind fast durch, uns fehlen nur noch wenige Unterschriften.

An folgenden Stellen könnt ihr uns in den nächsten Tagen mit Infotischen antreffen:

              • Montag, den 27.06. – 16 – 18 Uhr , Prinzenstraße/Wassertorstraße
              • Dienstag, den 28.06. – 13 – 15 Uhr, Ostkreuz, Ausgang Sonntagsstraße
              • Dienstag, den 28.06. – 16 – 18 Uhr, Kotti, Skalitzer Str. / Admiralstraße
              • Mittwoch, 29.6. – 13 – 15 Uhr, Kaisers, Leninplatz
              • Donnerstag, 30.6. – 13 – 15 Uhr, Kaisers, Wrangelstraße
              • Mittwoch, 06.07. – 17 – 19 Uhr, Kaisers, Ritterstraße

BVV-Spitzenkandidat Ali Gülbol im Interview mit der taz

Portrait von Ali Gülgöl im Hof seiner alten Wohnung in Kreuzberg, DEU, Allemagne, Germany, Deutschland, Berlin, Ali Gülböl wurde 2013 zwangsgeräumt und hat sich jetzt in die offene Liste der DKP hat wählen lassen

taz: Herr Gülbol, Sie wollen im September auf der Liste der DKP ins das Bezirksparlament von Friedrichshain-Kreuzberg einziehen. Wie kommt es zu Ihrer Kandidatur?

Ali Gülbol: Ein Kollege hat mich gefragt, ein ganz netter, freundlicher Mensch. Ich habe dann ein paar Treffen der DKP besucht. Das sind Leute, mit denen ich mich gut verstehe, wir sind einer Meinung, menschlich und politisch.

Das Interview findet ihr unter http://www.taz.de/!5308949/

Jede Unterschrift zählt

Um an den Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung und mit unseren Direktkandidaten antreten zu dürfen, benötigen wir Unterstützerunterschriften.

Diese könnt ihr direkt bei uns oder im DKP Büro im ND-Gebäude am Franz-Mehring-Platz 1 abgeben.

Vorraussetzung zur Unterschrift ist die Wahlberechtigung zum Zeitpunkt der Wahl am 18. September.

Um den Wahlkreis zu ermitteln gibt es eine Übersichtskarte über die Wahlkreise und eine Liste der Straßen und Hausnummern.

Die Listen zum Download: BVV, Wahlkreis 2, Wahlkreis 3, Wahlkreis 4, Wahlkreis 5, Landesliste zum Abgeordnetenhaus

Deutsche Waffen – Deutsches Geld……..

Roter Stammtisch der DKP
Friedrichshain- Kreuzberg,
Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr,
Café Commune, Reichenberger Straße 157, Berlin Kreuzberg,
U1/U8 Kottbusser Tor

Kriegstreiber USA! Deutsche Waffen – Deutsches Geld – morden mit in aller Welt!

Nachdem in den letzten Jahren Afghanistan, Irak und Syrien durch die Aggression der NATO in Schutt und Asche gelegt wurden, soll nun in Libyen neokolonial interveniert werden. Immer stärker werden dabei Kampfdrohnen als neue Wunderwaffe angepriesen. Mit ihnen, so die Vertreter der High-Tech-Waffenindustrie, lassen sich noch mehr Menschen ohne eigene Verluste killen. Wieso die Forderung nach einer stärkeren deutschen Beteiligung durch die NATO-Staaten? Bleiben die USA nicht trotzdem der Weltpolizist? Wozu lagern auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel immer noch US-Atombomben? Und
vor allem: was können wir tun, um den Wunsch der Bevölkerungsmehrheit nach Frieden zu artikulieren und den Kriegstreibern in die Suppe zu spucken?

Eingeladen ist Lühr Henken, ein Sprecher des Friedensratschlags Kassel, der über die Aufgaben der Friedensbewegung reden wird. Ein Vertreter der Berliner SDAJ möchte außerdem über die jüngsten antimilitaristischen Aktivitäten hier in Berlin informieren.